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Der Ex-Mann...

Ich habe am Freitag einen sehr interessanten Start ins Wochenende gehabt. Wir haben uns von der Firmenführung überlegt, abends noch in Recklinghausen raus zu gehen, und mal richtig die Sau rauszulassen. Da man aber nicht unbedingt in den Firmanklamotten raus gehen möchte und man(n) auch nicht seinen kompletten Hausrat zwecks Frischmachen und Klamottenwechseln mitschleppt, war eine kurze Heimreise nach Feierabend also unvermeidlich.
Mein Projektleiter, der ebenfalls aus Dortmund stammt, teilte mein Leid, und da die Chefin Ihren Sohnemann ebenfalls noch nach Dortmund zu Ihrem Ex-Mann zwecks Wochenend-Übernachtung bringen musste, haben wir uns also zu viert in den X5 geschmissen, und sind nach Dortmund geschippert.

So, und jetzt wirs leider a bissl kompliziert:
Besagter Ex-Mann ist ein ehemaliger Arbeits-Kollege von meinem Projektleiter und mir. Jener hat sich aber seinerzeit mit unserem damaligen Geschäftsführer zusammengetan, der kurz nach der Kündigung von mir und dem Projektleiter die Firmenkonten geplündert und sich anschlließend ins Ausland abgesetzt hat.
Der Ex-Mann war sich eigentlich sicher, ebenfalls etwas von diesem Kuchen abzubekommen, ging aber leer aus.
Mein Projektleiter und ich sind jedenfalls damals kurz nach unserer Kündigung mit unserer jetzigen Chefin zwecks Gründung eines Konkurrenz-Unternehmens in Verbindung getreten. Immerhin hatten wir eine schöne Gemeinsamkeit: Wir wurden alle drei von Ihrem Ex-Mann aufs herrlichste verarscht.
Long Story Short:
"Unsere alte Firma" ist selbstredend mittlerweile pleite. Der Ex-Mann dementsprechend angepisst, auch weil "unsere neue Firma" floriert. Um den ganzen aber noch die Krone aufzusetzen:
Projektleiter und Chefin sind seit ca. 3 Wochen ein Pärchen

Nun denn...
Als wir am Dortmunder Hauptbahnhof zwecks "Übergabe" ankamen, wartete das Ex-Männchen, inklusive seinem psychotischen Hund, bereits um seinen Sohn freudig in Empfang zu nehmen.
Als er jedoch sah, wer noch alles im Auto saß, wurde es wirsch:
Er übergab meiner Chefin die Hundeleine und seine Jacke, um angeblich die Klamotten vom Sohnemann aus dem Kofferraum zu holen. Stattdessen ging er jedoch auf die Beifahrerseite, riss die Tür auf, und fing an auf meinen Projektleiter einzuprügeln!
Das Motiv dahinter war jedoch wahrscheinlich noch sinnloser als die Aktion selbst: Er hatte mitbekommen, dass sein Sohn und mein Projektleiter letztens zusammen schwimmen gewesen waren, und auch gemeinsam eine Umkleide benutzt haben. Von der Tatsache, dass es sich dabei um eine Familien-Umkleide gehandelt hat, in der zu besagtem Zeitpunkt noch zwei weitere Familien anwesend waren, wollte er wohl allerdings nichts wissen.
Jedenfalls nahm er dieses Event als Anlass, seinem ehemals besten Freund als, ich zitiere: "Pädophile Drecksau!", tierisch ein's auf die Fresse zu geben.
Nach fünf Minuten Gerangel kamen dann auch endlich mal die Streifenhörnchen und er wurde wieder friedlich. Strafanzeige haben wir trotzdem gestellt.

Naja, hinsichtlich des noch laufenden Sorgerechts-Streits war diese Aktion mehr als unglücklich für ihn. Vor allem da die ganze Aktion in Gegenwart des Kindes ablief...

Fazit jedenfalls: Nur hier und da ein paar Hautabschürfungen. Kommentar dazu von meinem Projektleiter:
"Selbst zum Prügeln isser zu dämlich!"

Dem habe ich nichts hinzuzufügen...

29.3.07 10:24


Eltern-Besuch

Ich war letztes Wochenende mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch, im übrigen das erste Mal in diesem Jahr... naja.

Die Hoffnung auf das obligatorische "füßehochleg und vollfress-Wochenende" wurde mir allerdings schon 2 Wochen vorher durch einen Anruf meiner Mutter madig gemacht.

[Zitat] Wir wollen uns dann jetzt auch endlich mal einen Computer und Internet zulegen. Kannst du uns das dann fertig machen, wenn du übers Wochenende vorbei kommst? [/Zitat]

Joa, warum auch nicht? Habe ihr dann eben am Telefon erklärt wie und was sie beim "rosa-T" in Auftrag geben soll und dann der Dinge geharrt die da kommen sollten.

Entgegen meiner ersten Befürchtungen wurde dieser erste Hürdenlauf jedoch ohne Probleme bewältigt. Also entweder waren die beim "rosa-T" mal intellent und/oder meine Eltern haben sich punktgenau an meine Anweisungen bezüglich der Leitungsumstellung gehalten.

Auf dem Hinweg jedenfalls noch eben schnell den zuvor ausgesuchten Rechner gekauft und mich dann ins erwartete Chaos gestürzt.

Gut. Dass weder DSL-Splitter noch Router weder angeschlossen, gechweige denn überhaupt ausgepackt waren, damit hatte ich ja schon irgendwo gerechnet. Bei der Antwort meiner Frage jedoch, wo denn der Rechner hinsolle, bin ich dann fast vom Stuhl gefallen: "Joa, da hinten halt in's Arbeits-Zimmer. Wo denn sonst?" (Anmerkung: Bei ordentlicher Kabelführung eine Distanz von ca. 30m, inklusive mindestens 3 zu bohrenden Löchern)

Bin ja auch ein Trottel. Bei meinen Eltern herrscht ja noch Ordnung. Hätte ich in meiner Planung auch vorhersehen können/müssen. Egal. Also wieder ins Auto geschwungen und noch eben schnell 'ne W-LAN-Karte besorgt.

Wieder angekommen wollte ich mich dann fröhlich an die Arbeit machen, da kam der nächste Hammer, sogar in doppelter Auführung: "Du wir sind heute abend auf 'nem Geburtstag in $Nachbar-Ort$ eingeladen. Kannst du uns da hinbringen und uns auch wieder abholen? Dann können wir beide auch mal was trinken..."

Okay, man ist ja nicht nur Sohn, sondern auch Mensch. Allerdings hätte ich meine Zustimmung etwas leiser von mir geben müssen, denn ich hatte nicht an meinem Bruder gedacht, der ebenfalls noch im Haus wohnt und zufällig grad in Hörweite war: "Oh cool! Dann kannste mich ja auch gleich einsammeln. Bin heute Abend in $anderer Nachbar-Ort$ mit ein paar Arbeits-Kollegen raus."

Wie konnte ich das auch nur vergessen? Wir Informatiker leben ja einzig und allein um Rechner aufzustellen, zu installieren und das Internet am Leben zu erhalten indem wir immer mehr Rechner an dasselbige anschliessen! Soziale Kontakte pflegen? Wofür? Is' ja Luxus! Ist ja auch nur Samstag-Abend! Ich wollte nach der Installation zwar eigentlich meiner alten Stamm-Kneipe mal wieder die Ehre geben, aber egal...

Also grob zusammengefasst:
Das Wochenende war für'n Allerwertesten!

Naja, zumindest gab es bei der Installation keinerlei Probleme...

5.3.07 13:22


Schnarchnase on Tour

Mannomann, das war ja mal ein merkwürdiges Wochenende.
Fing eigentlich am Donnerstagabend schon lustig an:

Eine gute Bekannte von mir, deren Geburtstag (laut meiner Planung) an dem Wochenende vom 9.2. bis 12.2. zelebriert werden sollte, kontaktierte mich per SMS, wie denn nun mein Plan zwecks Anreise aussähe. Immerhin musste ich ja für diesen Burtzeltag in kleines Kaff ca. 40km südlich von Mainz. Absprache ist da von Vorteil, weil das immerhin mitten im Nirgendwo liegt.
Ich schrieb ihr kurz zurück, dass ich das bis morgen nachmittag sicher weiss, und ich sie dann in irgendeiner Form kontaktieren würde. Ihre Antwort machte mich jedoch stutzig:
"Ok, dann kommst du also erst gegen abend an. Alles klar."

Hatte ich mich etwa in meiner Planung vertan? War das etwa doch schon dieses Wochenende?
Nachprüfen konnte ich es auf die Schnelle nicht, und diese Blamage wollte ich mir auch nicht zugestehen.

Ich bin dann am Freitagmorgen jedenfalls mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit gefahren.
Dort diverse Chat-Logs und eins Ihrer Online-Profile durchfostet, und TADAA:
Ich hatte mich vertan! Shit! Bravo! Was nun?

Ok, den Urlaub für das nächste Wochenende hatte ich bereits eingereicht, also für den Freitag und den darauffolgenden Montag. Nur was jetzt großer Meister? Kurz mit einem Arbeitskollegen gesprochen, der auch über den Grund des Urlaubs Bescheid wusste.
Nachdem ich dann den obligatorischen Spott über ich mich ergehen lassen musste, meinte dieser dann nur ganz trocken: "Schieb den Urlaub doch einfach... Is im Moment eh nicht viel zu tun."

Hmm, da hatte er eigentlich recht. Aufgrund eines bevorstehenden System-Updates durch unseren Programmierer, dass ich lediglich hinterher testen musste, konnte ich auch kaum was machen. Also, mal eben schnell mit der GF abgestimmt, kein Problem, Verbindungen rausgesucht: Urlaub! Ich komme!

Habe mich dann in den nächsten Zug Richtung Heimat geworfen, nach Hause geeilt und Sachen gepackt, wieder retour zum Bahnhof, Ticket gekauft und wieder in Zug Richtung Süden.
4 Stunden später war ich dann auch tatsächlich ohne große Schwierigkeiten bei meiner Bekannten angekommen.

War ein sehr lustiges Wochenende, aber diesen Horror-Trip wegen der Anreise werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen.

6.2.07 18:03


Betriebsfeiern...

Ich habe heute morgen verpennt, wegen einer Betriebsfeier.

Ok, das ist jetzt irgendwo nichts besonderes. Problem an der Sache: Diese Betriebsfeier war weder von meiner Firma, noch war ich eingeladen oder sonstwas.

In der letzten Woche ist in der Etage über meiner Wohnung eine Personal- Vermittlungsfirma eingezogen. Die ganze Woche über würde gebohrt, gehämmert und gerumpelt. Umzug bzw. Einzug halt. Spätestens um 9.00 Uhr abends war dann meistens immer Feierabend.

Nun... Gestern meinten dann diese Schattenparker:

HEY! Wir sind mit allem fertig! Lasst uns also eine Einweihungsfeier schmeissen!

Bis 12.00 Uhr nachts war ich ja noch tolerant. Gegen die Mucke von denen und das Geschrei und Gelächter konnte man ja noch gegensteuern.
An dieser Stelle ein Musik-Tipp von mir: Das aktuelle Album von Moonspell -> Memorial.

Wie jedoch um 12.30 Uhr der Pegel bei denen immer noch auf höchstem Niveau war, habe ich mir dann mal ein paar Klamotten übergeschmissen und bin hoch gedackelt.

Ich musste gut 10 Minuten warten bis die Jungs und Mädels dann doch endlich mal merkten dass da jemand vor der Tür steht!

Dem verwirrten Tür-Öffner habe ich dann versucht begreiflich zu machen: "Hallo. Dies ist nicht nur ein Büro-Gebäude. Hier wohnen auch noch Leute. Und die müssen sogar morgen arbeiten. Also bitte: Lautstärke runter!"

Eine viertel Stunde später war mir dann aber klar, dass entweder der Alkohol-Pegel des Tür-Öffners zu hoch oder sein IQ zu niedrig gewesen sein musste. Am Lautstärke-Pegel hatte sich nämlich immer noch nichts verändert.

Also nochmal hoch gedackelt, 5 Minuten sinnlos vor einer geschlossenen Tür gestanden, wieder runter gedackelt und Polizei angerufen. Bin ja ein Arsch!

Gegen 1.30 Uhr war unsere allseits beliebte Trachtengruppe Grün-Weiss NRW dann auch endlich mal vorgefahren. Mit den beiden Streifen- Hörnchen nach oben gedackelt, eine 15-minütige Diskussion relativ amüsiert verfolgt, die Musik und generell die Lautstärke wurde gedämpft, die Party-Bremsen stiegen wieder in ihr Staats-Taxi und ich in mein Bett.

Doch meine Nacht sollte noch nicht zu Ende sein. Denn kaum eine halbe Stunde später schnellte der musikalische Lautstärke-Pegel wieder nach oben!

Also raus aus dem Bett, Klamotten übergeworfen, meine Hausordnung geschnappt und wieder nach oben getapert. Wer jetzt meine Hausordnung nicht kennt: Die ist ist ungefähr 80cm lang und besteht aus massiv gehärtetem Eichenholz!

Ich habe dann solange mit der Faust auf die Tür eingedroschen, bis man mein Begehren nach Einlass erhöhrte. Dauerte auch diesmal nur 5 Minuten. Mit an der Seite baumelnden Argumentationsverstärker dem noch mehr verwirrten Tür-Öffner zu verstehen gegeben:
"Entweder macht ihr die Musik jetzt aus, oder ich mache es selbst!"

Diesen Satz habe ich eine halbe Minute in der Luft stehen lassen, habe mich dann umgedreht und bin wieder gegangen. Der Blick war jedenfalls göttlich.

Und was soll ich sagen? Von da an wars ruhig!

31.1.07 10:41





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